CSR-Management

Chancen und Herausforderungen aus Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt greift Raiffeisen proaktiv auf. Diese werden im Rahmen einer Wesentlichkeitsmatrix zusammengefasst, die auf Basis der GRI G4 Leitlinien erstellt wird. Die Wesentlichkeitsmatrix stellt die Basis für die Nachhaltigkeitsstrategie von Raiffeisen dar.

Die Verantwortung für die Nachhaltigkeitsstrategie der Raiffeisen Gruppe trägt die Geschäftsleitung von Raiffeisen Schweiz. Für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie ist der Leiter des Departements Services verantwortlich. Die Aktivitäten im Bereich Nachhaltigkeit werden im Corporate Social Responsibility (CSR)-Management von Raiffeisen Schweiz gebündelt. Das CSR-Management hat die Aufgabe, die Nachhaltigkeitsstrategie weiterzuentwickeln und daraus abgeleitete Massnahmen und Prozesse in den operativen Bereichen zu verankern.

Die Verankerung der Nachhaltigkeit in der Raiffeisen Gruppe wurde in der Berichtsperiode weiter vorangetrieben. Auf Stufe Gesamtunternehmen und auf der Ebene einzelner Departemente wurden messbare Ziele definiert, die jeweilige Leistung gemessen und Verbesserungen angestossen. In einzelnen Departementen rapportiert das CSR-Management in den Führungssitzungen über den Status der Nachhaltigkeitsmassnahmen.

Die inhaltlichen Schwerpunkte der Nachhaltigkeitsstrategie von Raiffeisen sind in die vier Handlungsfelder zusammengefasst: 

  • Verantwortung als Arbeitgeberin
  • Verantwortung für Produkte und Dienstleistungen
  • Verantwortung für die Infrastruktur des Bankbetriebes
  • gesellschaftliche Verantwortung 

Überblick zu den relevanten Nachhaltigkeitskennzahlen

Kategorie

Einheit

Raiffeisen Schweiz und Gruppen- gesellschaften

Raiffeisenbanken (erfasste Banken)

Hochrechnung (nicht erfasste Banken)

Raiffeisen Gruppe (Total)

Raiffeisen Gruppe Veränderung in %

Raiffeisen Gruppe (Total) pro Personal- einheit

Gebäudeenergie (Gesamt)

kWh

17’235’000

23’236’000

31’761’000

72’231’000

4

7’481

Strom

kWh

13’854’000

12’235’000

11’907’000

37’995’000

-3

3’935

davon Strom aus erneuerbaren Energien

kWh

13’854’000

12’235’000

11’907’000

37’995’000

-3

3’935

Heizenergie

kWh

3’381’000

11’001’000

19’854’000

34’236’000

12

3’546

davon Heizenergie aus erneuerbaren Energien

kWh

646’000

646’000

12

67

davon fossile Energieträger

kWh

2’945’000

9’057’000

19’854’000

31’856’000

10

3’299

davon Fernwärme

kWh

435’865

1’298’000

1’734’000

98

180

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschäftsverkehr (Gesamt)

km

13’072’000

2’055’000

2’531’000

20’166’000

2

2’088

davon öffentlicher Verkehr (Bahn, Bus, Tram)

km

3’529’000

998’000

1’739’000

7’262’000

52

752

davon Strassenverkehr Personenwagen (private Fahrzeuge)

km

2’046’000

1’057’000

792’000

3’949’000

12

409

davon Strassenverkehr Personenwagen (Firmenfahrzeuge)

km

4’204’000

 

4’204’000

-37

435

davon Strassenverkehr Kurierfahrten

km

2’991’000

2’991’000

-27

310

davon Passagierflugverkehr

km

246’000

430’000

367

45

davon Frachtflugverkehr

tkm

746’000

746’000

16

77

 

 

 

 

 

 

 

 

Treibhausgasemissionen aus Energie und Verkehr *

Tonnen CO 2 eq

8’092

3’273

5’672

17’036

18

1,76

davon Scope 1

Tonnen CO 2 eq

1’424

2’100

4’030

7’554

-3

0,78

davon Scope 2

Tonnen CO 2 eq

36

107

0

143

99

0,02

davon Scope 3

Tonnen CO 2 eq

6’632

1’066

1’641

9’339

42

0,97

* Erfasst werden relevante Emissionsquellen aus dem Energieverbrauch und dem Geschäftsverkehr von Raiffeisen. Die drei Kategorien der Systemgrenzen sind: – Scope 1: Direkte Treibhausgasemissionen aus stationären Quellen im Unternehmen selbst, wie z.B. Heizung oder eigene Fahrzeuge – Scope 2: Indirekte Treibhausgasemissionen durch Energieerzeugung ausserhalb des Unternehmens, wie z.B. Strom und Fernwärme – Scope 3: Andere indirekte Treibhausgasemissionen ausserhalb des Unternehmens aus vor- und nachgelagerten Prozessen, wie z.B. Geschäftsreisen mit der Bahn oder Vorstufen der Energiebereitstellung Die Berechnung der Treibhausgasemissionen basiert auf den Emissionsfaktoren der VfU-Kennzahlen 2010 beziehungsweise der Eco-Invent-Datenbank 2.1.