142’020

142’020 Franken für einen Badesee

Bald kann im Unterengadiner Bergdorf Ftan wieder gebadet werden: Dank des Crowdfunding war das nötige Geld für die Reaktivierung des ehemaligen Badesees innerhalb weniger Wochen zusammen.

Eine Mulde, ein Erddamm und eine betonierte Mole: Das sind die Überbleibsel des ehemaligen Badesees in Ftan. Sonst erinnert kaum etwas an das Badevergnügen, das bis in die 1980er Jahre nicht allen vergönnt war. Der private See gehörte damals dem Hochalpinen Töchterinstitut Fetan und durfte nur von dessen jungen Bewohnerinnen genutzt werden. Mittlerweile ist das Wasser versickert, der See stillgelegt.

Nun wird der ehemalige Badesee wieder mit Wasser gefüllt. Treibende Kraft ist der Verein Pro Ftan, der sich für die touristische Attraktivität des Dorfes einsetzt. Allen voran Vereinspräsident Balser Derungs und Laila Tobler, Vereinsmitglied und Zweitwohnungsbesitzerin in Ftan. Sie kommt mehrmals im Jahr von Zürich ins 400-Seelen-Dorf im Unterengadin. «Mir war immer klar: Diesem Familiendorf fehlt ein See zum Baden», sagt sie.

Laila Tobler hat sich in den vergangenen Monaten mächtig ins Zeug gelegt. Mit Erfolg. Mehr als 140’000 Franken sind zusammengekommen. Das heisst: Ab dem Sommer 2018 wird im Bergdorf wieder gebadet.

Die ganze Geschichte finden Sie auf lokalhelden.ch/badesee.

Fotos: Anna-Tina Eberhard