Mitarbeitende

Raiffeisen als attraktive Arbeitgeberin

Raiffeisen bietet ihren 10’838 (Vorjahr 11’158) Mitarbeitenden auf allen Ebenen ausgezeichnete Anstellungsbedingungen, spannende Aufgabengebiete und moderne Arbeitsplätze. Zudem legt Raiffeisen grossen Wert auf Chancengleichheit, investiert in ihre Mitarbeitenden und in die Gewinnung neuer Talente auf dem Arbeitsmarkt.

Eine zentrale Rolle spielt dabei die Unternehmenskultur der Bankengruppe. Raiffeisen fördert den genossenschaftlichen Zusammenhalt, unternehmerisches Engagement und den nachhaltigen Dialog mit allen Anspruchsgruppen. Damit konnte sich Raiffeisen bereits über einen längeren Zeitraum Spitzenwerte auf der Bewertungsplattform «kununu» sichern. Raiffeisen ist nach wie vor die beliebteste Arbeitgeberin der Schweizer Bankenbranche.

Attraktive Anstellungsbedingungen

Die Marke Raiffeisen ist im Arbeitsmarkt stark vertreten. Dank ausgezeichneter Anstellungsbedingungen gelingt es Raiffeisen, langfristige Beziehungen zu ihren Mitarbeitenden aufzubauen. Dies gehört zu einem der zentralen Erfolgsfaktoren der Organisation. Durch die gezielte Übergabe von Verantwortung fördert Raiffeisen das unternehmerische Denken ihrer Mitarbeitenden und bietet somit einen grossen Gestaltungsspielraum – sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich. Flexibel gestaltete Arbeitszeiten werden nach Möglichkeit über alle Hierarchiestufen angeboten. Insgesamt arbeiten 33,42 Prozent (Vorjahr 33,15 Prozent) der Mitarbeitenden bei Raiffeisen Teilzeit.

In Bezug auf Ferientage liegt Raiffeisen über dem Durchschnitt von Schweizer Unternehmen und bietet alternative Ferienmodelle. Mitarbeitende erhalten je nach Alter und Funktionsstufe zwischen 25 und 30 Tage Ferien und haben neu die Möglichkeit, weitere Ferientage zu kaufen. Zusätzlich zu Dienstjubiläen gibt es ebenfalls neu ein Ferien-Ansparmodell mit Beteiligung durch die Arbeitgeberin, was allen Mitarbeitenden ermöglicht, sich die Zeit für einen Sabbatical zu nehmen.

Familienpolitik

Im Bereich Familienpolitik bietet Raiffeisen ebenfalls viel. Mütter erhalten bei Raiffeisen abhängig vom Dienstalter 16 bis 24 Wochen Urlaub. Vätern werden 15 zusätzliche, bezahlte Ferientage gewährt, die sie ab einem Monat vor und bis sechs Monate nach der Geburt des Kindes beziehen können. Zudem gibt es für Frauen nach dem Mutterschaftsurlaub die Zusicherung einer Weiterbeschäftigung in adäquater Funktion zu einem Beschäftigungsgrad von mindestens 60 Prozent. Bei Krankheit eines Kindes erhalten die Eltern bis zu fünf zusätzliche bezahlte Freitage.

Ausbildung des Nachwuchses

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor von Raiffeisen ist ihr Nachwuchs. Raiffeisen bietet vielfältige Ausbildungsplätze für junge Menschen auf verschiedenen Bildungsstufen für einen fundierten Einstieg ins Berufsleben an:

Lehrberufe:

  • Kaufmann/Kauffrau EFZ (Bank; Dienstleistung & Administration)
  • Informatiker/-in EFZ (Fachrichtung Systemtechnik; Fachtechnik Applikationsentwicklung)
  • ICT-Fachmann/-frau EFZ
  • Mediamatiker/-in EFZ
  • Interactive Media Designer EFZ
  • Fachmann/-frau Betreuung EFZ
  • Fachmann/-frau Betriebsunterhalt EFZ

Mittelschüler:

  • Handelsmittelschulpraktikum
  • Wirtschaftsmittelschulpraktikum
  • Informatikmittelschulpraktikum
  • Bankeinstieg für Mittelschulabsolventen

Hochschulabsolventen:

  • Trainee-Programm für Hochschulabsolventen
  • Hochschulpraktika

Mit ihrem gezielten Engagement in die Ausbildung des Nachwuchses übernimmt Raiffeisen für viele junge Menschen schweizweit gesellschaftliche Verantwortung. Per Ende 2018 befanden sich 764 (Vorjahr 770) Personen in einem der oben genannten Nachwuchsprogramme – 45 (Vorjahr 49) Prozent davon waren weiblich. Das Investment lohnt sich: Ein grosser Teil der Nachwuchskräfte bleibt nach der Ausbildung im Unternehmen und nutzt die Chance, sich bei Raiffeisen weiterzuentwickeln.

Personal- und Führungsentwicklung

Digitalisierung, veränderte Kundenbedürfnisse, stärkere Regulierung und ein schnelllebiges Umfeld erhöhen die Anforderungen an die fachlichen, sozialen und technologischen Kompetenzen der Mitarbeitenden bei Raiffeisen. Deren kontinuierliche Weiterentwicklung und somit der Erhalt der Arbeitsmarktfähigkeit werden immer wichtiger. Aus diesem Grund investiert Raiffeisen gezielt in die Aus- und Weiterbildung und fördert ihre Mitarbeitenden auf allen Stufen.

Führungskräften und Mitarbeitenden ohne Führungsfunktion stehen ein breites Angebot an Fach- und Verkaufsausbildungen sowie diverse Möglichkeiten für die Persönlichkeitsentwicklung zur Verfügung. Die Ausbildungsmodule sind an die Bedürfnisse der verschiedenen Zielgruppen angepasst. So existieren beispielsweise spezifische Angebote für Nachwuchskräfte, Bankleitungs- und Verwaltungsratsmitglieder, Vertriebseinheiten, Beratende und Spezialisten. In Kooperation mit der Hochschule Luzern werden zudem verschiedene für Raiffeisen konzipierte Lehrgänge angeboten, die mit einem CAS, DAS oder einem MAS-Titel abgeschlossen werden. Des Weiteren unterstützen erfahrene Führungskräfte Potenzialträger in ihrer individuellen Weiterentwicklung, wobei eine nachhaltige Mentoring-Beziehung auf unterschiedlichen Erfahrungs- und Hierarchieebenen entsteht. Zudem fördert Raiffeisen eine lebenslange Entwicklung und bietet auch bei Übertritt ins Pensionsalter Seminare mit Themen zu Perspektiven, Gesundheit, Beziehungsnetz oder Vorsorge an.

Die Ausbildungsgefässe werden stets mit konkreten Zielen konzipiert, von den Teilnehmenden bewertet und kontinuierlich weiterentwickelt. Raiffeisen gewichtet die Idee von Kollaboration und des «voneinander Lernens» hoch – sei es auf digitalen Austauschplattformen, unter Seminarteilnehmenden oder zwischen den Fachbereichen. Immer wichtiger sind zudem das zeit- und ortsunabhängige Lernen, da Weiterbildung und Entwicklung unabhängig des jeweiligen Arbeits- und Wohnorts und sonstiger Lebensumstände möglich sein sollen. Dies wird beispielsweise vermehrt durch digitale Selbstlernangebote ermöglicht.

Raiffeisen legt viel Wert auf ihre Führungskultur. Dementsprechend misst Raiffeisen der Entwicklung der Führungskräfte sowie der Ausrichtung auf gemeinsame Werte eine sehr hohe Bedeutung zu. Der strategische Ausbildungsbedarf wird nach einem definierten Prozess und in engem Austausch mit dem entsprechenden Arbeitsumfeld ermittelt. Zudem fördert Raiffeisen ihre Führungskräfte darin, sich selbst und ihre Mitarbeitenden beruflich und persönlich weiterzuentwickeln und ihre Teams voranzubringen.

Im Jahr 2018 investierte Raiffeisen 16 Millionen Franken (2017: 17 Millionen Franken) in die Entwicklung ihrer Mitarbeitenden und es wurden 532 (2017: 430) interne Bildungsveranstaltungen durchgeführt. In den nächsten Jahren soll eine substanzielle Anzahl der Raiffeisen-Mitarbeitenden verstärkt in Medien-, Methoden- und Selbstkompetenz weitergebildet und damit auf Herausforderungen und Chancen des digitalen Wandels sensibilisiert werden. Ein weiteres Ziel besteht in der Weiterentwicklung der branchenweit anerkannten Beraterzertifizierung nach ISO-17024. Zudem stellt Raiffeisen sicher, dass jedes Jahr eine für seine Gesamtmitarbeiteranzahl angemessene Zahl von Lernenden ausgebildet wird.

Vielfalt und Chancengleichheit

Studien belegen, dass Chancengleichheit und die resultierende Vielfalt den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens positiv beeinflussen. Die Schweiz steht im Vergleich zu anderen europäischen Ländern schlechter da, wenn es um Gleichstellung zwischen Mann und Frau im Beruf geht. Chancengleichheit und Vielfalt ist für die Raiffeisen Gruppe ein wichtiger Hebel für den wirtschaftlichen Erfolg.

Bei Raiffeisen Schweiz befasst sich das Departement Finanzen & Personal und speziell der Bereich Human Resources mit dem Thema Vielfalt und Chancengleichheit. Bei der Sicherstellung von Vielfalt und Chancengleichheit für alle Mitarbeitenden wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, bei dem das Thema vor allem als Teil der Unternehmenskultur und Führungskompetenz verstanden wird. Damit will Raiffeisen Schweiz die Chancengleichheit in der Raiffeisen Gruppe auf allen Ebenen konsequent stärken. HR-Spezialisten von Raiffeisen Schweiz werden zum Thema Vielfalt und Chancengleichheit geschult und unterstützen Raiffeisen-Führungskräfte mit ihrer Expertise bei der Rekrutierung und der Weiterentwicklung von Mitarbeitenden. Mit der Anlassreihe «Vive la Différence – Führung der Zukunft» werden Führungskräfte für die Themen gelebte Chancengleichheit und unbewusste Vorurteile in Entscheidungsprozessen im Führungsalltag sensibilisiert. Raiffeisen Schweiz war zudem Aufbaupartnerin des Competence Center for Diversity and Inclusion (CCDI) an der Forschungsstelle für Internationales Management der Universität St.Gallen und pflegt noch heute einen regelmässigen Austausch mit dieser Forschungsstelle.

Die Erhöhung des Frauenanteils in Kader- und Managementpositionen ist eine strategische Priorität von Raiffeisen Schweiz. Die Bankengruppe strebt einen Frauenanteil von 30 Prozent in Kader- und Managementpositionen an (aktuell: 27 Prozent). In Ergänzung zum bestehenden Aus- und Weiterbildungsangebot von Raiffeisen steht talentierten Frauen mit dem Women 3.0-Programm ein breites internes und externes Angebot für eine zielgerichtete Weiterentwicklung und unternehmensübergreifende Vernetzung offen. Raiffeisen ist Partnerin der Netzwerke Advance Women in Swiss Business und Business Professional Woman (BPW).

Mit regelmässigen Analysen und einem Dashboard wird schliesslich sichergestellt, dass beim Thema Vielfalt und Chancengleichheit an den richtigen Stellhebeln gearbeitet wird.

Beratung bei privaten Herausforderungen

Zusätzlich zu den Beratungsangeboten des Bereichs Human Resources bietet Raiffeisen seit mehreren Jahren für alle Raiffeisen-Mitarbeitenden der ganzen Schweiz eine Sozialberatung mit dem externen Partner Reha Suisse an. Sie bietet anonyme Unterstützung im Berufs- oder Privatleben sowie bei Gesundheitsfragen. Reha Suisse setzt sich professionell und effizient mit betroffenen Mitarbeitenden auseinander und erbringt tragfähige Lösungen. Die klaren Prozesse, das psychologische Know-how sowie die grosse Erfahrung im Sozialversicherungsbereich helfen in schwierigen Themen wesentlich. Somit kann Raiffeisen als Arbeitgeberin auch in herausfordernden Ausnahmesituationen angemessen und zielsicher reagieren.

Kennzahlen Raiffeisen Gruppe

 

2018 1

2017 2

Anzahl permanente Mitarbeitende 3

10’838

11’158

Anzahl Frauen

5’404

5’526

Anzahl Männer

5’434

5’632

Anzahl Vollzeitstellen 3

7’216

nicht erhoben

Anzahl Frauen

2’501

nicht erhoben

Anzahl Männer

4’715

nicht erhoben

Anzahl Teilzeitstellen 3

3’622

3’658

Anzahl Frauen

2’903

nicht erhoben

Anzahl Männer

719

nicht erhoben

Anzahl temporäre Mitarbeitende (Aushilfen/Praktikanten)

1’015

nicht erhoben

Externe Mitarbeitende (Raiffeisen Schweiz)

736

nicht erhoben

Mitarbeitende im Ausland

0

nicht erhoben

Anzahl VR-Mitglieder 4

1’529

nicht erhoben

davon Frauen

351 (23%)

nicht erhoben

Anzahl Gesamtkader

4’585

4’817

davon Frauen

1’225 (27%)

1288 (27%)

Anzahl Direktionsmitglieder (oberes Kader)

1’354

nicht erhoben

davon Frauen

157 (12%)

nicht erhoben

Anzahl mittleres und unteres Kader

3’231

nicht erhoben

davon Frauen

1’068 (33%)

nicht erhoben

Anzahl übrige Mitarbeitende

5’542

nicht erhoben

davon Frauen

3’843 (69%)

nicht erhoben

Anzahl Lernende

711

698

davon Frauen

336 (47%)

354 (51%)

 

 

 

Durchschnittliche Dauer der Betriebszugehörigkeit in Jahren

9,3

7,7

Durchschnittsalter der Mitarbeitenden in Jahren

40,7

40,6

Brutto-Fluktuationsrate (inklusive Übertritte innerhalb der Gruppe) in % 5

12,1

12,5

Ausgaben für Weiterbildung in Franken

15’937’120

16’631’827

Ausgaben für Kinderbetreuung in Franken

392’000

364’760

Rückkehr nach Mutterschaftsurlaub in % 6

85,7

76

1 Aufgrund einer unterschiedlichen Berechnungsmethodik weichen die Personenzahlen in der Tabelle mit den Kennzahlen der Raiffeisen Gruppe leicht von den Schlüsselzahlen ab.

2 2017 waren die Mitarbeitenden der Notenstein La Roche AG miteinberechnet.

3 Anzahl Mitarbeitende exklusive Aushilfen/Praktikanten/Reinigungspersonal, inklusive Lernende.

4 Anzahl VR-Mitglieder mit Audit-Committee-Aufgaben sind neu inklusive.

5 Anzahl Aus- und Übertritte des gesamten Jahres gegenüber der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl.

6 Anzahl Mitarbeiterinnen, welche nach dem Mutterschaftsurlaub wieder arbeiten (exklusive Raiffeisenbanken).