Mehrwert für Mitarbeitende

Als Arbeitgeberin fördern wir Chancengleichheit, Vielfalt und lebenslanges Lernen. Wir stärken die Innovations­fähigkeit aller Mitarbeitenden und bieten attraktive Anstellungsbedingungen.
Mitarbeitende

Raiffeisen als Arbeitgeberin

Raiffeisen bietet ihren Mitarbeitenden attraktive Anstellungsbedingungen, spannende Aufgaben und moderne Arbeitsplätze. Zudem legt Raiffeisen grossen Wert auf Chancengleichheit, investiert in die Ausbildung ihrer Mitarbeitenden und in die Gewinnung neuer Talente.
Raiffeisen beschäftigt in allen Regionen der Schweiz 11’207 Mitarbeitende (Vorjahr 10’968) und bietet ihnen auf allen Stufen attraktive Anstellungsbedingungen, spannende Aufgabengebiete und moderne Arbeitsplätze. Raiffeisen fördert das unternehmerische Denken ihrer Mitarbeitenden durch die gezielte Übergabe von Verantwortung und legt grossen Wert auf Chancengleichheit. Flexibel gestaltete Arbeitszeiten werden nach Möglichkeit über alle Hierarchiestufen angeboten. Insgesamt arbeiten 42,0 Prozent (Vorjahr 41,2 Prozent) der Mitarbeitenden bei der Raiffeisen Gruppe Teilzeit. In Bezug auf die Anzahl Ferientage liegt Raiffeisen über dem Durchschnitt von Schweizer Unternehmen. Seit 2018 können die Mitarbeitenden zusätzliche Ferientage kaufen oder Tage für eine längere persönliche Auszeit ansparen.
Weiterbildungsangebote für ­Mitarbeitende
2020 investierte Raiffeisen 14,5 Millionen Franken (Vorjahr: 16,7 Millionen Franken) in die Entwicklung ihrer Mitarbeitenden. Führungskräften und Mitarbeitenden ohne Führungsfunktion stehen ein breites Angebot an Fach- und Beratungsausbildungen sowie diverse Möglichkeiten für die Persönlichkeitsentwicklung zur Verfügung. In Kooperation mit der Hochschule Luzern werden zudem verschiedene für Raiffeisen konzipierte Lehrgänge angeboten.
Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Mütter erhalten bei Raiffeisen abhängig vom Dienstalter 16 bis 24 Wochen Urlaub. Vätern werden 15 zusätzliche bezahlte Ferientage gewährt, die sie ab einem Monat vor und bis sechs Monate nach der Geburt des Kindes beziehen können. Zudem gibt es für Frauen nach dem Mutterschaftsurlaub die Zusicherung einer Weiterbeschäftigung in adäquater Funktion zu einem Beschäftigungsgrad von mindestens 60 Prozent. Bei Krankheit eines Kindes erhalten Eltern bis zu fünf zusätzliche bezahlte Freitage.
Förderung des politischen Engagements
Über 350 Mitarbeitende und Verwaltungsratsmitglieder von Raiffeisenbanken üben auf nationaler, kantonaler oder kommunaler Ebene ein politisches Mandat aus. Als Arbeitgeberin steht Raiffeisen hinter diesem Milizengagement und fördert dessen Vereinbarkeit mit den beruflichen Anforderungen.
Vielfalt und Chancengleichheit ­verbessern
Die Erhöhung des Frauenanteils in Kader- und Managementpositionen hat bei Raiffeisen Priorität. Mit einem Frauenanteil in Kader- und Managementpositionen von 27 Prozent (Vorjahr: 27 Prozent) auf Gruppenebene hat Raiffeisen ihren Zielwert von mindestens 30 Prozent noch nicht erreicht.

11’207

Mitarbeitende beschäftigte Raiffeisen am 31.12.2020. Davon arbeiteten 42 Prozent in einem Teilzeitpensum.

14,5 Mio.

Franken investierte Raiffeisen 2020 in die Ent­wicklung ihrer Mit­arbeitenden.

Wir wollen Vielfalt bewusst leben und ­fördern.

Arianne Hasler
Leiterin Transformation bei Raiffeisen Schweiz

Gemeinsame Unternehmenskultur fördern

Raiffeisen möchte auch in Zukunft den Ansprüchen an eine attraktive ­Arbeitgeberin gerecht werden und unterstützt mit ihrer Personalpolitik die neue Gruppenstrategie gezielt. Raiffeisen will zu den zehn attraktivsten Arbeitgeberinnen der Schweiz gehören und ihren Mitarbeitenden attraktive Perspektiven bieten. Dazu richtet sie sich entsprechend aus.
Eine lernende Organisation werden
Raiffeisen will eine gemeinsame Unternehmenskultur fördern und den Veränderungsprozess aktiv angehen. Durch die Schaffung von optimalen Rahmenbedingungen trägt Human Resources zum Gelingen der Transformation bei und stärkt gleichzeitig die Identifikation der Mitarbeitenden mit dem Unternehmen. Raiffeisen möchte die Beweglichkeit der Mitarbeitenden fördern und als Unternehmen eine hohe Veränderungsfähigkeit entwickeln: Raiffeisen will zu einer «lernenden Organisation» werden. Um das zu erreichen, will Raiffeisen das lebenslange Lernen sicherstellen und die Innovationsfähigkeit stärken, die Jobprofile und das Arbeitsumfeld auf neuste Entwicklungen ausrichten und eine auf zukünftige Herausforderungen ausgerichtete Führungskultur entwickeln.

27%

beträgt der Frauenanteil in Kader- und Managementpositionen (Vorjahr: 27 Prozent). Damit hat die Bankengruppe ihren Zielwert von mindestens 30 Prozent noch nicht erreicht.

347

Verwaltungs­rätinnen und 1’061 Verwaltungsräte sind bei ­Raiffeisen tätig. Jede Raiffeisenbank ist ein eigenes Unternehmen und hat deshalb einen eigenen Verwaltungsrat.

Raiffeisen stellt den Menschen in den Mittelpunkt und soll zu den attraktivsten Arbeitgeberinnen in der Schweiz zählen.

Daniel Morf
Leiter Human Resources bei Raiffeisen Schweiz

27%

beträgt der Frauenanteil in Kader- und Management­positionen (Vorjahr: 27 Prozent). Damit hat die Banken­­gruppe ihren Ziel­­wert von mindestens 30 Prozent noch nicht erreicht.

347

Verwaltungs­rätinnen und 1’061 Ver­waltungs­räte sind bei Raiffeisen tätig. Jede Raiffeisenbank ist ein eigenes Unter­nehmen und hat deshalb einen eigenen Ver­waltungs­rat.

Nachwuchskräfte ausbilden

Raiffeisen bietet jungen Menschen Ausbildungsplätze für einen fundierten Einstieg ins Berufsleben an: 2020 beschäftigte Raiffeisen Lernende in zehn Lehrberufen und bot Mittelschülerinnen und ‑schülern die Gelegenheit für ein Praktikum sowie Hochschulabsolventinnen und -absolventen ein Trainee-Programm oder ein Hochschulpraktikum. Ende 2020 beschäftigte Raiffeisen 714 Personen (Vorjahr 711) in einer der erwähnten Ausbildungen – 45 Prozent davon sind Frauen (Vorjahr 45 Prozent). Nach Ende der Ausbildung bleiben die meisten Nachwuchskräfte bei Raiffeisen und entwickeln sich weiter.

Neues Ausbildungsmodell KV4.0

Die Raiffeisenbank Regio Uzwil und die Raiffeisenbank Wil und Umgebung haben zusammen mit weiteren Betrieben in der Region ein neues KV-Modell entworfen: KV4.0 ist ein neues Ausbildungsmodell, das sich sehr eng an den praktischen Bedürfnissen des zukünftigen Berufsalltages orientiert. Das neue, vierjährige Ausbildungskonzept umfasst unter anderem einen neunwöchigen Seitenwechsel, bei dem der eigene Horizont mit Tätigkeiten in anderen Branchen oder Berufen erweitert wird. Ebenfalls können die Lernenden während 18 Wochen Berufserfahrungen im Ausland sammeln.

714

Lernende sind bei Raiffeisen in Ausbildung (­Vorjahr 711).

16

verschiedene Lehrberufe, Mittelschul­praktika und Hochschul­programme bietet Raiffeisen an.
Jan Näf
KV-Lernender der Raiffeisenbank ­Regio ­Uzwil
Kurzinterview
Kurzinterview

«Ich entdeckte meine kreative Seite beim Kochen»

Im August 2020 sind die ersten zehn KV4.0-Lernenden in ihr drittes Ausbildungsjahr – das Praktikumsjahr – gestartet. Jan Näf, KV-Lernender der Raiffeisenbank Regio Uzwil, erzählt von seinen Erfahrungen.
Wo durften Sie Ihr ausserbetriebliches Praktikum absolvieren?
Ich durfte bei meinem Praktikum im Hotel Uzwil als Koch arbeiten. Der Wechsel vom Kaufmann zum Koch war anfangs schwer, da die Arbeitszeiten als Koch für mich ungewohnt waren. Auch das Arbeiten in der Küche war anstrengend. Trotzdem war das Praktikum ein Highlight meiner Ausbildung.
Welche Erfahrungen haben Sie ­dabei ­gesammelt?
Während diesen neun Wochen habe ich sehr viel Neues gelernt. Ich entdeckte meine kreative Seite beim Kochen und auch für mich persönlich konnte ich neue Kompetenzen entwickeln. Ich habe gelernt, in Stresssituationen ruhig und systematisch zu arbeiten.
Was steht als Nächstes an in ­Ihrer ­Ausbildung?
Nachdem wir im Januar 2021 unser Praxisprojekt vorstellen durften, bin ich jetzt in meinem Auslandaufenthalt auf Malta. Vor Ort werden wir viereinhalb Monate lang ein Praktikum in verschiedenen Unternehmen absolvieren und nebenbei die Schule besuchen. Ich bin mir sicher, dass ich um viele Erfahrungen reicher und mit sehr guten Englischkenntnissen zurückkehren werde.
Jan Näf
KV-Lernender der Raiffeisenbank ­Regio ­Uzwil

Ich habe gelernt, ruhig und systematisch zu arbeiten.

Jan Näf
KV-Lernender der Raiffeisenbank ­Regio ­Uzwil

Neue Modelle für attraktive Perspektiven

Flexible Arbeitsmodelle, Gesundheitsmanagement und ein neues Vergütungsmodell: Raiffeisen Schweiz hat 2020 verschiedene Initiativen für moderne Anstellungsbedingungen lanciert.
Die Geschäftsleitung von Raiffeisen Schweiz will eine Unternehmenskultur schaffen, in der Vielfalt bewusst gelebt und gefördert wird. Dieser Entscheid basiert auf einer durch ein unabhängiges Beratungsunternehmen im Oktober 2019 durchgeführten Umfrage. 2020 wurde das Projekt «Balanced Organization» mit folgenden Schwerpunkten lanciert:
Neues Vergütungsmodell für ­Raiffeisen Schweiz
Ihr Vergütungsmodell für Mitarbeitende hat Raiffeisen Schweiz 2020 überarbeitet und auf die neue Strategie ausgerichtet: Künftig steht die kollektive Teamleistung im Vordergrund. Die Gesamtvergütung bleibt grundsätzlich auf gleichem Niveau, die individuellen Bonuszahlungen hingegen wurden abgeschafft und eine kollektive Erfolgsbeteiligung eingeführt. Diese wird sich für den einzelnen Mitarbeitenden – gemessen an seiner Grundvergütung – im einstelligen Prozentbereich bewegen. Das neue Vergütungsmodell trat am 1. Januar 2021 in Kraft und gilt auch für die Geschäftsleitung von Raiffeisen Schweiz.
Neues FlexWork-Modell eingeführt
Raiffeisen Schweiz fördert die Homeoffice-Kultur bereits seit einigen Jahren. Am 1. August 2020 hat Raiffeisen Schweiz das Modell «Raiffeisen FlexWork» eingeführt. Mitarbeitende von Raiffeisen Schweiz können, nach Absprache mit ihrer Führungskraft und falls ihre Tätigkeit dies zulässt, bis zu 80 Prozent ortsunabhängig arbeiten.
Gesund leben & arbeiten
Unter dem Motto «Gesund leben & arbeiten» hat Raiffeisen Schweiz 2020 ihr Gesundheitsmanagement neu etabliert. «Wir wollen gesundheitliche Einschränkungen der Mitarbeitenden frühzeitig auffangen können, Vitalität und Teamgeist unterstützen sowie einen gesunden Lebens- und Arbeitsstil fördern, die Führungsprinzipien von Raiffeisen Schweiz umsetzen und die Arbeitgeberattraktivität fördern», erklärt Daniel Morf, Leiter Human Resources bei Raiffeisen Schweiz, die Ziele des Programms. So hat Raiffeisen Schweiz 2020 neben den digitalen Gesundheitstagen allen Mitarbeitenden eine kostenlose Grippeimpfung angeboten und einen digitalen Gesundheits-Coach zur Verfügung gestellt.

Weiterlesen