Stefania Ferrara (34) Verantwortliche Kredite bei der Raiffeisen del Basso Mendrisio
und ehrenamtliche Rettungssanitäterin, Mendrisio

Im Einsatz für die Rettungssanität

Vor einigen Jahren war ich Zeugin eines Autounfalls. Ich rief die ­Ambulanz, aber selbst helfen konnte ich nicht. Das wollte ich ändern. Deshalb liess ich mich zur freiwilligen Rettungssanitäterin ausbilden. Nun fahre ich als Ehrenamtliche eine der Ambulanzen der Region.

 

Nach einer Nachtschicht ins Büro zu gehen, ist manchmal anstrengend. Aber es tut gut zu spüren, dass ich in meinem Engagement für die Gemeinschaft an meinem Arbeitsplatz unterstützt werde.

Mein Engagement wäre nicht möglich ohne meine Kolleginnen und Kollegen von Raiffeisen, die für mich einspringen, wenn ich mal später komme, weil ein Einsatz länger gedauert hat. Oder wenn ich mal früher gehen muss. Diego Porro und Fabiana Sala unterstützen mich ebenfalls sehr.

Solidarität ist ein grundlegender Wert von Raiffeisen als ­Genossenschaft. Schön, dass mir Raiffeisen ermöglicht, diesen Wert auch in meiner Freizeit zu leben.

Im Tessin ist es üblich, dass Freiwillige die Rettungssanität unterstützen. Meine Ausbildung zur «Soccorritrice Volontaria» dauerte sechs Monate und fand abends und am Wochenende statt.

12 Stunden

Wenn andere Feierabend machen, eile ich nach Hause und ziehe die Uniform der Rettungssanität Mendrisiotto an. Von 19 Uhr bis 7 Uhr dauert eine Nachtschicht. In der Regel bin ich einmal in der Woche im Einsatz.

Die Nächte im Dienst können manchmal lang, schwierig und intensiv sein. Zum Glück sind wir ein gutes Team. Auch auf Davide Giudici kann ich mich immer ­verlassen.

Mein Raiffeisen-Kollege Daniele Cavadini hat mich immer wieder motiviert, wenn ich auf meinem Weg zur freiwilligen Rettungssanitäterin Zweifel hatte. Leider ist er kürzlich verstorben. Er ist jetzt mein Schutzengel.