Weg frei für Digitales und Praktisches

Wir nutzen aktiv neue Technologien
Was immer Ihr Ziel ist: Wir wollen dafür sorgen, dass all unsere Dienstleistungen auf einen Klick verfügbar sind – und unsere Kundinnen und Kunden gleichzeitig persönlich beraten werden. Darum nutzen wir neue Technologien, um ein einzigartiges Kundenerlebnis zu schaffen.
Daran messen wir uns:

Hauptbankbeziehung

Anteil der Privatkundinnen und -kunden, die einen Hauptteil ihrer Bankgeschäfte bei Raiffeisen tätigen (Berechnung auf Basis der Produktnutzung)

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Ziel 2021: 31%
Erreicht 2021: 34%
Ziel 2025: ≥ 36%
Auf einen Blick

Die digitale Welt auf einen Klick

Wir verbinden Menschen und schaffen ein einzigartiges Kundenerlebnis. Und weil ein Klick viel bewegen kann, investieren wir in den Ausbau unserer digitalen Kanäle.

124 Millionen Mal eingeloggt

Das E-Banking ist der meistgenutzte Interaktionskanal zwischen den Kundinnen und Kunden und ihrer Raiffeisenbank. Insgesamt haben sich 2021 die über 1,65 Millionen Nutzerinnen und Nutzer (Vorjahr: 1,54 Millionen) mehr als 124,3 Millionen Mal (Vorjahr: 113,3 Millionen) in das E-Banking eingeloggt – Über 51 Prozent davon auf dem Smartphone (Vorjahr: 49 Prozent). Täglich verarbeitet das System über 426’000 Zahlungen.

Raiffeisen Twint im Höhenflug

200’000 neue Nutzerinnen und Nutzer haben 2021 die Raiffeisen-Twint-App heruntergeladen. Die aktive Nutzungsrate der insgesamt 900’000 Raiffeisen-Twinterinnen und -Twinter liegt bei 70 Prozent. Beliebte Einsatzmöglichkeiten sind Geldtransfers unter Freunden und Bekannten, Online-Shopping, Einkäufe in Hofläden sowie bargeldloses Parkieren.

Digital rechnen und planen

Wissen Sie, ob Sie sich eine Frühpensionierung leisten können? Reichen die finanziellen Mittel für den Kauf eines Hauses? Und wie lange und mit welchem Risiko muss ich einen Sparbatzen anlegen, um mir einen lang ersehnten Traum zu erfüllen? Diese und viele weitere Fragen beantworten die insgesamt 15 interaktiven digitalen Tools und Rechner von Raiffeisen.

Das E-Banking der Zukunft

Raiffeisen entwickelt bis Ende 2025 ein neues Kundenerlebnisportal, welches sämtliche digitalen Angebote bündelt. Projektleiter Andri Stoffel erklärt die Hintergründe zum Projekt und was Kundinnen und Kunden 2022 bereits erwarten dürfen.

«Ende 2022 planen wir, das neue Kundenerlebnisportal in einer ersten Vorabversion zu lancieren.»

Andri Stoffel

Projektleiter Kundenerlebnisportal bei Raiffeisen Schweiz

Andri Stoffel, das neue Raiffeisenportal soll ein nahtloses, digitales Kundenerlebnis ermöglichen. Was versteht man unter «Kundenerlebnis»?
Kundenerlebnis steht für sämtliche Interaktionen, die eine Kundin oder ein Kunde mit Raiffeisen hat – sei dies vor Ort in seiner Bank oder digital. Zentral ist dabei, wie diese Interaktionen gestaltet und bewertet werden. Mit dem Kundenerlebnisportal möchten wir unseren Kundinnen und Kunden ein einfaches und authentisches Kundenerlebnis bieten, welches sich an den individuellen Bedürfnissen orientiert und auf diese eingeht. Unser Ziel ist es, die Nutzerinnen und Nutzer positiv zu überraschen.
Das Kundenerlebnisportal ist eines der grössten Vorhaben der Strategie «Raiffeisen 2025». Wie geht man so ein komplexes Projekt an?
Die Vorbereitungsarbeiten haben bereits Mitte 2020 gestartet. Gleichzeitig wurde eine umfassende Organisation aufgebaut, was bei solch komplexen Vorhaben essenziell ist, da insgesamt über 200 Personen aus den verschiedensten Bereichen von Raiffeisen involviert sind. Zusätzlich werden auch die einzelnen Raiffeisenbanken fortlaufend einbezogen, um eine optimale Ausrichtung des Portals auf Kunden- und Marktbedürfnisse zu gewährleisten. Nach einer umfassenden Plattformevaluation haben wir die technische Portalentwicklung im Herbst 2021 in Zusammenarbeit mit dem Softwareunternehmen Backbase gestartet.
Die Entwicklungsarbeiten für das Kundenerlebnisportal laufen also bereits. Was können Kundinnen und Kunden 2022 erwarten?
Das Kundenerlebnisportal wird zunächst als mobile App zur Verfügung stehen und wird neben E-Banking-Funktionalitäten diverse Self-Service-Leistungen anbieten, wie zum Beispiel Bestellungen, Adressänderungen oder die digitale Kontoeröffnung. Nach einer ersten internen Testphase mit Mitarbeitenden möchten wir im Verlauf des Jahres auch den ersten Kundinnen und Kunden das Testen der App ermöglichen. Wir haben den Prozess bewusst so ausgelegt, dass Banken- und Kundenfeedbacks fortlaufend in die Produktentwicklung einfliessen, um unsere gesteckten Ziele zu erreichen. Ende 2022 planen wir dann, das neue Kundenerlebnisportal für interessierte Kundinnen und Kunden in einer ersten Vorabversion zu lancieren. Diese wird danach laufend entlang der Kundenbedürfnisse optimiert und erweitert werden. Die App wird dann bis 2025 fortlaufend um Funktionalitäten ergänzt und zu einer vollwertigen, modernen E-Banking-Lösung entwickelt.

Raiffeisen Rio entwickelt sich weiter

Wer per App einfach und professionell anlegen möchte, der ist seit über einem Jahr mit der digitalen Vermögensverwaltung Raiffeisen Rio gut bedient. Die 2021 realisierten Neuerungen bei Rio geben Anlegerinnen und Anlegern noch mehr Möglichkeiten an die Hand.
Nach sieben Minuten und ab 5’000 Franken ist man dabei: Die Voraussetzungen, die digitale Vermögensverwaltung Raiffeisen Rio zu nutzen, sind bewusst tief gehalten. «Wir wollen mit Raiffeisen Rio möglichst vielen Menschen in der Schweiz zu einer professionellen Vermögensverwaltung verhelfen. Das ist auch bei kleineren Vermögen sehr wichtig, um das Optimum aus seinem Geld herauszuholen», erläutert Laure Frank, Leiterin Digital Business.
Anlegen mit Fokus
Mit Rio wird Raiffeisen dem Bedürfnis nach einfachen, zeit- und ortsunabhängigen Anlageservices gerecht. Speziell für jüngere Anlegerinnen und Anleger ist diese Flexibilität match­entscheidend. Die Nutzerzahlen von Raiffeisen Rio zeigen, dass die Anlage-App aber alle Altersgruppen anspricht. Im Durch­schnitt ist ein Rio-Anleger rund 41 Jahre alt und investiert 11’000 Franken.
Rio wird laufend weiterentwickelt: Seit Sommer 2021 können Kundinnen und Kunden mit der Sparplanfunktion regelmässige Investitionen tätigen. Auch die Anlageportfolios wurden ergänzt: Seit April 2021 ist es möglich, in ein vollumfänglich nachhaltig ausgerichtetes Portfolio zu investieren. Zudem wurden die Fokusthemen im Verlauf des Jahres ergänzt um «eSports», «Futura Green Energy» und «Robotics». Die Individualisierungs­möglichkeit des Portfolios über Fokusthemen ist sehr beliebt: Über die Hälfte der Rio-Kundinnen und -Kunden nutzen diese Möglichkeit.
Fast niemand turnt so originell durch Mutters Küche wie der Freestyle-Skier Andri Ragettli. Millionen schauen zu. Siege an Wettkämpfen sind ihm aber wichtiger als Likes in den sozialen Medien. Dafür trainiert er hart. Anlegen soll dagegen leicht sein.
Am Ende war die Enttäuschung dem Sportler anzusehen: 4. Platz im Slopestyle an den olympischen Winterspielen in Peking. Auch wenn es hart ist, so knapp eine Medaille zu verpassen: Es ist ein riesiger Erfolg, dass Andri Ragettli überhaupt in Peking dabei war. Zehn Monate zuvor hatte er sich am Knie verletzt und musste sich zurückkämpfen, was ihm gelang. «Darauf bin ich stolz», sagt der Sportler mit etwas Distanz.

«Die persönliche Beratung ist wichtig für mich.»

Andri Ragettli

Freestyle-Ski-Star

Emotionen zu zeigen, damit hat der Freestyle-Ski-Star keine Mühe. Der 24-Jährige teilt auch die Freude, lacht viel in seinen halsbrecherischen Videos, die er auf Facebook, Instagram und YouTube veröffentlicht. Da sieht alles so leicht aus: Das Gleiten über die Rails, die Rückwärtssalti, Schrauben und Sprünge an Schneehängen. Oder die Geschicklichkeits-Parcours in Turnhallen oder in Mutters Küche in Flimen, wo Ragettli zusammen mit zwei Geschwistern aufwuchs und wo er heute noch wohnt, wenn er nicht gerade unterwegs ist. Vom Stuhl auf den Tisch, weiter auf die Küchenkombination, ein Sprung auf einen Ball und weiter aufs Fensterbrett. Das war während Corona. Wenn nichts läuft, schaut Ragettli eben, dass etwas geht.
Filme drehen ist Familienangelegenheit. Bruder Gian führt Regie und die Kamera. Andri Ragettli ist inzwischen ein einflussreicher Wintersport-Influencer und verdient damit Geld. Millionen schauen zu. Er aber sagt: «Ich bin in erster Linie Sportler». Gewinnen an Wettkämpfen ist dem siebenfachen Weltcupsieger und Weltmeister im Freestyle Skifahren wichtiger als Likes. Schon lange bevor er regelmässig auf dem Podest stand, war für ihn klar: «Ich will meinen Sport dominieren.» Dabei gehe er Risiken ein, die er dank hartem Training und viel Erfahrung abschätzen könne. «Erfolg ist planbar», sagt Ragettli.
Auch wenn es um Finanzen geht, hat Andri Ragettli Kompetenz in der Familie. Seine Mutter arbeitet seit vielen Jahren für die Raiffeisenbank Surselva. Einige Mitarbeitende dort kennen Andri schon lange, bevor er Profisportler wurde. Nun beraten sie ihn. «Die persönliche Beratung ist wichtig für mich», sagt Ragettli. Denn beim Anlegen könne er die Risiken nicht ganz so gut abschätzen wie im Sport. Als Ergänzung zur persönlichen Beratung nutzt Ragettli Raiffeisen Rio, die Anlage-App, für die er auch Botschafter ist. Hier kann er mit ein paar wenigen Klicks seine Präferenzen hinterlegen und sofort mit investieren beginnen – immer und überall.

Einfacher vorsorgen mit der digitalen Säule 3a

Laut dem «Raiffeisen Vorsorgebarometer 2021» erkennen immer mehr Menschen, dass es notwendig ist, privat vorzusorgen, um den Lebensstandard nach der Pensionierung zu halten. Die im Oktober 2021 eingeführte digitale Säule 3a macht Vorsorgen einfacher.
Digitale Vorsorgelösungen werden immer beliebter. Kundinnen und Kunden möchten eigenständig ihre Vorsorgegelder bewirtschaften, unabhängig von Öffnungszeiten und Standorten ihrer Bank. Mit diesem Ziel ergänzt die digitale Säule 3a seit letztem Herbst das bestehende Vorsorgeangebot und die persönliche Beratung von Raiffeisen. E-Banking-Kundinnen und -Kunden können online einfach und intuitiv ein Vorsorgekonto eröffnen und ihre Säule-3a-Gelder in Wertschriften investieren.
Ins E-Banking integriert
Die digitale Säule 3a ist eine hybride Lösung und stützt damit die strategische Ambition von Raiffeisen, die lokale Verankerung vor Ort mit digitalen Angeboten zu kombinieren. «Unsere Kundinnen und Kunden können jederzeit zwischen der digitalen Säule 3a und der persönlichen Beratung wechseln. Sie profitieren so von den Vorteilen der digitalen Säule 3a, ohne auf die Beratung ihrer Raiffeisenbank vor Ort verzichten zu müssen», erläutert Julien Adams, Projektleiter der digitalen Säule 3a. Das neue Angebot ist in das Raiffeisen E-Banking integriert. Es ist keine weitere Registrierung, Identifizierung oder Unterzeichnung von physischen Dokumenten notwendig. Dadurch dauert es nur wenige Minuten, bis ein Vorsorgekonto eröffnet oder in einen der nachhaltigen Vorsorgefonds investiert werden kann. Julien Adams zeigt sich erfreut über den Start: «Bis Ende 2021, nur gerade zweieinhalb Monate nach der Lancierung, wurden 3’261 Depots eröffnet und rund 34,7 Millionen Franken in der digitalen Säule 3a investiert. Das Angebot trifft den Nerv unserer Kundschaft.»
2022 eröffnete die Raiffeisenbank Aare-Reuss in Wildegg ihren zweiten «digitalen» Empfang, den sie zusammen mit der Raiffeisenbank Region Burgdorf betreibt. Eine einzigartige Kooperation.
Die Digitalisierung hält weiter Einzug bei den Raiffeisenbanken. Bereits 2015 eröffnete die Raiffeisenbank Region Burgdorf in Alchenflüh-Kirchberg BE eine erste Geschäftsstelle mit einem «digitalen Empfang», also einem lebensgrossen Bildschirm im Eingangsbereich der Bank – schweizweit damals ein Novum. Dafür wurde in Burgdorf ein kleines Studio eingerichtet, wo die Beraterin oder der Berater vor die Kamera tritt und auf dem Bildschirm in Alchenflüh-Kirchberg erscheint.
Vier Jahre später sah der Vorsitzende der Bankleitung der Raiffeisenbank Aare-Reuss, Patrick Weber, in Rupperswil AG Potenzial für einen Beratungspunkt, wie kleine Geschäftsstellen bei Raiffeisen heissen. «Doch was tun, wenn Mitarbeitende besetzt oder nicht anwesend sind?», fragte sich Patrick Weber und ging auf die Raiffeisenbank Region Burgdorf zu. Die Lösung: Seit 2019 wird auch in Rupperswil bei Bedarf vom 70 Kilometer entfernten Burgdorf aus über Bildschirm beraten.

«Es braucht uns vor Ort, weil bei komplexen Finanzthemen der Beratungsbedarf steigt.»

Patrick Weber

Vorsitzender der Bankleitung Raiffeisenbank Aare-Reuss

Veränderte Kundenbedürfnisse
Ab März 2022 wurde nun auch der Standort Wildegg AG um einen «digitalen Empfang» erweitert. «Es braucht uns vor Ort», sagt Patrick Weber, «weil bei komplexen Finanzthemen der Beratungsbedarf steigt.» Aber gerade beim Beantworten einfacherer Fragen, da habe man Optimierungspotenzial erkannt, den der «digitale Empfang» biete.
Die Zusammenarbeit von zwei voneinander unabhängigen Raiffeisenbanken innerhalb der Raiffeisen Gruppe ist einmalig. Marc Guggenbühler, Vorsitzender der Bankleitung Raiffeisenbank Region Burgdorf und Initiant des digitalen Empfangs, ist überzeugt, dass dies erst der Anfang ist. «Corona», sagt er, «hat die Bedürfnisse der Kunden verändert und dafür gesorgt, dass die digitale Beratung breite Akzeptanz findet».

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