Weg frei für eine lernende Organisation

Wir entwickeln uns zu einer lernenden Organisation mit hoher Veränderungsfähigkeit
Was immer Ihr Ziel ist: Um mit unserer Strategie Mehrwert für unsere Kundinnen und Kunden zu schaffen, entwickeln wir uns zu einer lernenden Organisation mit hoher Veränderungsfähigkeit. Darum fördern wir unsere Mitarbeitenden und bieten ihnen attraktive berufliche Perspektiven.
Daran messen wir uns:

Arbeitgeberranking

Platzierung im Arbeitgeberranking «Professionals Wirtschaftswissenschaften Schweiz» von Universum.com

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Ziel 2021: Rang 42
Erreicht 2021: Rang 35
Ziel 2025: Rang 25
Auf einen Blick

Für unsere Genossenschaft im Einsatz

Als Arbeitgeberin fördern wir Chancen­gleichheit, Vielfalt und lebenslanges Lernen. Damit stärken wir die Innovations­fähigkeit aller Mitarbeitenden – für die Zukunft unserer Genossenschaft.

Im Einsatz für unsere Genossenschaft

Insgesamt setzen sich 11’465 Mitarbeitende für unsere genossenschaftliche Bankengruppe ein (Vorjahr: 11’207). Davon arbeiten 42,4 Prozent (Vorjahr: 42,0 Prozent) in einem Teilzeitpensum. Dank ausgezeichneten Anstellungsbedingungen gelingt es uns, langfristige Beziehungen zu unseren Mitarbeitenden aufzubauen.

Lebenslanges Lernen

2021 investierte Raiffeisen 16,8 Millionen Franken (Vorjahr: 14,5 Millionen Franken) in die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden. Zudem befanden sich per Ende 2021 726 Personen in einem Nachwuchsprogramm (Vorjahr: 714). Mit dem gezielten Engagement in die Ausbildung junger Menschen übernehmen wir schweizweit gesellschaftliche Verantwortung.

Frauenanteil im Kader weiter gestiegen

49,9 Prozent unserer Mitarbeitenden sind Frauen (Vorjahr: 50,1 Prozent). Ziel ist es, den Frauenanteil in Kaderpositionen in der ganzen Gruppe bis 2022 auf mindestens 30 Prozent anzuheben. Ende 2021 liegt der Wert bei 28,5 Prozent (Vorjahr: 27,4 Prozent).
Die Kultur ist die DNA jedes Unternehmens. Aber wie entsteht sie und wie kann man sie verändern? Raiffeisen setzt dort an, wo die Unternehmenskultur gelebt wird: bei allen Mitarbeitenden.
Partizipation ist ein grosses Wort und eine noch grössere Ambition. Doch als genossenschaftliche Bank wissen wir, wie das geht: Nicht umsonst haben die Genossenschafterinnen und Genossenschafter ein Mitspracherecht bei ihrer Raiffeisenbank. Partizipation leben wir aber auch innerhalb unseres Unternehmens. Jüngstes Beispiel dafür ist der «TransformationTRAIL» von Raiffeisen Schweiz – eine Reihe von Workshops, in denen alle Mitarbeitenden gemeinsam zur Zukunft und der Unternehmenskultur brainstormen konnten.
In 250 Workshops haben sich Mitarbeitende aus allen Unternehmensbereichen gemeinsam mit Themen wie agilen Arbeitsmethoden, Innovation und Veränderung, vielfältigen Teams oder Transformation auseinandergesetzt. So wurden nicht nur neue Arbeitsweisen direkt ausprobiert, sondern auch Prinzipien der Zusammenarbeit vorgelebt und die Unternehmenskultur aktiv und partizipativ geformt. Auf den virtuellen Flipcharts sind in den Workshops über 35’000 digitale Post-its mit Ideen, Anregungen, Aufgaben und Ergebnissen entstanden. Und es wurde klar: Um die ambitionierten Ziele der Strategie «Raiffeisen 2025» zu erreichen, brauchen wir eine Kultur, die von Offenheit, Mut und Vertrauen geprägt ist. Auch die Raiffeisenbanken haben sich mit der Transformation beschäftigt. Über 200 Freiwillige haben in verschiedenen Workshops den Grundbaustein für den Veränderungsprozess gelegt.
Eine offene Unternehmenskultur mit vielfältigen Teams macht erfolgreicher, widerstandsfähiger und trägt dazu bei, dass Raiffeisen auch in Zukunft eine attraktive Arbeitgeberin ist.
Im Jahr 2025 wird die erwerbsfähige Bevölkerung zu rund 75 Prozent aus Arbeitnehmenden der Generationen Y und Z bestehen. Im Vergleich zu vorherigen Generationen setzen sich diese kulturell und ethnisch vielfältiger zusammen und legen einen hohen Wert darauf, dass Unternehmen Vielfalt fördern und ein offenes Arbeitsklima schaffen. Raiffeisen möchte nicht nur talentierte und engagierte Mitarbeitende gewinnen, sondern diese auch behalten. Dazu gehört es, dass Raiffeisen ihre Unternehmenskultur weiterentwickelt und Mitarbeitende und Vorgesetzte für die Themen Vielfalt und Chancengleichheit sensibilisiert.
Zusammenarbeiten in diversen Teams
Im Rahmen der Gruppenstrategie «Raiffeisen 2025» wurde das Projekt «Balanced Organisation» lanciert, das sich genau dieser Themen annimmt. Letztes Jahr lag der Fokus auf Initiativen im Bereich Gender Diversity und der allgemeinen Sensibilisierung für unternehmensinterne Vielfalt. Dazu wurde ein Mentoringprogramm für Frauen ins Leben gerufen. Zudem haben alle Mitarbeitenden von Raiffeisen Schweiz im letzten Jahr an Workshops teilgenommen, den sogenannten TransformationTRAILs.
Gemeinsam zu mehr Vielfalt
Im letzten Jahr wurden auch drei Diversity & Inclusion Communitys ins Leben gerufen: Gruppen für Gleichberechtigung, Sprache & Kultur und eine Gruppe für die Anerkennung und Anliegen von LGBTQIA+-Menschen. In diesen Communitys vernetzen sich Mitarbeitende freiwillig untereinander, beraten und unterstützen einander und machen ihre Anliegen innerhalb des Unternehmens sichtbar.

Erste Anstrengungen von «Balanced Organisation» zeigen bereits Wirkung: Die wahrgenommene Chancengleichheit bei Raiffeisen Schweiz wurde 2021 gemäss der Mitarbeitendenbefragung um 21,6 Prozent im Vergleich zu 2019 verbessert. Ebenfalls konnte der Frauenanteil in Kaderpositionen in der Raiffeisen Gruppe von 27,4 auf 28,5 Prozent gesteigert werden.

Mit dem «TransformationTRAIL» will Raiffeisen Schweiz die Reise zur Raiffeisen-Kultur gemeinsam angehen. Simona Bordoli ist eine von 200 Change Agents und übernahm die Organisation und Durch­führung der Workshops für die rund 60 Mitarbeitenden in Bellinzona.
Simona Bordoli, was hat Sie dazu bewogen, als Change Agent die Transformation von Raiffeisen aktiv mitzugestalten?
Besonders gereizt hat mich die Möglichkeit, direkt in die Weiterentwicklung von Raiffeisen und ihrer Unternehmenskultur involviert zu sein. Ich habe es als persönliche Herausforderung betrachtet, auch Kolleginnen und Kollegen, die Veränderungen nicht immer euphorisch entgegenblicken, für die Raiffeisen-Kultur zu begeistern. Ich wollte sie davon überzeugen, ihren Beitrag zum Kulturwandel zu einer lernenden Organisation zu leisten, denn der gelingt uns nur, wenn sich alle Mitarbeitenden daran beteiligen.
Warum denken Sie, ist eine Transformation nötig?

«Der Kulturwandel gelingt nur, wenn sich alle Mitarbeitenden daran beteiligen.»

Simona Bordoli (37)

arbeitet seit 2013 bei Raiffeisen Schweiz in Bellinzona als Assistentin der Sitzleitung.

Wir haben mit der bestehenden Unternehmenskultur, wie ich sie spüre, eine sehr solide Basis. Man spricht miteinander, was die Zusammenarbeit sehr angenehm macht. Dennoch müssen wir bedenken, dass sich die Welt um uns herum sehr schnell verändert. Wenn wir als Gruppe sowohl für Kundinnen und Kunden, aber auch als Arbeitgeberin weiterhin konkurrenzfähig, innovativ und attraktiv bleiben wollen, müssen wir Veränderungen gegenüber offen sein und den Wandel aktiv und gemeinsam angehen.
Was braucht es aus Ihrer Sicht für einen erfolgreichen Wandel und die erfolgreiche Entwicklung einer Raiffeisen-Kultur?
Ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis innerhalb des Unternehmens ist entscheidend. Zudem sollte konstruktive Kritik zur Tagesordnung gehören. Wir müssen uns immer wieder vor Augen führen, dass wir ein gemeinsames und sehr ambitioniertes Ziel verfolgen. Wenn wir dieses Ziel erreichen wollen, müssen wir aus Fehlern lernen, an die Vision «Gemeinsam zur Raiffeisen von morgen» glauben und unsere Kultur bewusst leben.

«Gesund leben & arbeiten» ermöglicht es den Mitarbeitenden, das Thema Gesundheit in ihren Arbeitsalltag einzubinden.

Die körperliche und geistige Gesundheit ist unser höchstes Gut. Mit der Initiative «gesund leben & arbeiten» unterstützt Raiffeisen Schweiz ihre Mitarbeitenden, das Thema Gesundheit in ihren Arbeitsalltag einzubinden.
Achtsamkeitsübungen vor dem ersten Meeting, Pilates oder Joggingstunden in der Mittagspause, Gesundheitstage, medizinische Check-ups und die Grippeimpfung im Büro: Das Programm «gesund leben & arbeiten» ermöglichte es den Mitarbeitenden, das Thema Gesundheit in ihren Arbeitsalltag einzubinden. Insbesondere die Themen Bewegung, psychische Gesundheit, Achtsamkeit und Resilienz standen im vergangenen Jahr im Fokus. Gerade in der herausfordernden Pandemiezeit konnte Raiffeisen Schweiz durch das Programm Verantwortung übernehmen und ihre Mitarbeitenden für die Themen körperliche und mentale Gesundheit begeistern und sensibilisieren – zum Beispiel mit 16 virtuellen Gesundheitsreferaten mit Referentinnen und Referenten wie Kunstturnerin Ariella Käslin, einem Fachexperten der Stiftung pro mente sana oder Marathonlegende Viktor Röthlin.

«Gesund leben & arbeiten» ermöglicht es den Mitarbeitenden, das Thema Gesundheit in ihren Arbeitsalltag einzubinden.

Gesund führen
Eine gesunde Work-Life-Balance beginnt nicht zuletzt mit einem gesunden Arbeitsklima. Darum wurde 2021 auch das Leitbild «gesund führen» erarbeitet. Ziel war es, Führungskräfte zu sensibilisieren und ein gemeinsames Verständnis einer gesunden Zusammenarbeit zu schaffen und zu fördern. Denn gesunde Mitarbeitende sind die Basis für Innovation, Kreativität und eine lernfähige Organisation.
Motivierte und engagierte Mitarbeitende, welche sich mit Herzblut für Ziele einsetzen, bringen ein Unternehmen voran. 2021 hat Raiffeisen Schweiz die Mitarbeitendenbefragung von 2019 wiederholt, um den Erfolg der bisherigen Massnahmen zu evaluieren. Die Gesamtergebnisse sind sehr positiv und es konnte eine Steigerung im Bereich des Energieindex erreicht werden. Der Energieindex misst die Kraft, mit der ein Unternehmen Dinge bewegt. Insbesondere die Bereiche Chancengleichheit, Zukunftsbild und Strategie, Strukturen der Zusammenarbeit sowie Vertrauen haben sich positiv entwickelt. In den Themen Überbelastung und übergreifende Zusammenarbeit besteht weiterhin Verbesserungspotenzial. Mit Massnahmen wie der Etablierung von agilen Arbeitsweisen und einer Initiative zur Identifikation von Verbesserungsmöglichkeiten adressiert Raiffeisen Schweiz diese Themen.
«Geht nicht gibt’s nicht», dachte sich Sofia Jegi, Berufsbildnerin bei der Raiffeisenbank Zürich, und initiierte ein Nachwuchsprojekt: Im April 2021 führten vier Lernende die Geschäftsstelle Oerlikon.

«Ich wollte beweisen, dass ‹Für eine Woche Chef sein› bei Raiffeisen möglich ist.»

Sofia Jegi

Berufsbildnerin Raiffeisenbank Zürich

Woher stammt die Idee für das Projekt?
Alles begann mit dem Raiffeisen Symposium 2019, an welchem ein Unternehmen sein Lernendenprojekt «Für eine Woche Chef sein» vorstellte. Die Reaktion aus dem Publikum: Ein solches Projekt wäre in einer Bank nicht realisierbar. Das hat meinen Ehrgeiz geweckt. Ich wollte beweisen, dass dies bei Raiffeisen möglich ist.
Wie haben Sie die Nachwuchskräfte bei der Vorbereitung und in dieser Woche erlebt?
Wir müssen uns nochmals die Situation vergegenwärtigen, in der wir Anfang 2021 steckten: In den Geschäftsstellen war wegen Corona jeweils nur die Hälfte der Belegschaft vor Ort, die andere im Homeoffice. Die Lernenden arbeiteten oft von zu Hause aus. Dazu kam der Schulstress. Das hielt sie nicht davon ab, verbindliche Termine zu setzen und ein cleveres Konzept zu entwickeln. Das war schlicht fantastisch.
Was waren Highlights dieses Projekts?

Die Lernenden haben die Geschäftsstelle selbstständig geführt und durften auf die Erfahrungen der Kolleginnen und Kollegen zurückgreifen. Zudem haben sie einen Instagram-Account @Nachwuchs_raiffeisen_zh betrieben, auf welchem die Banklehre aus Sicht der Lernenden präsentiert wurde. Ich bin stolz auf die vier jungen Erwachsenen im Alter von 16 bis 19 Jahren. Und die positive Resonanz der Kundinnen und Kunden hat gezeigt: Auch sie waren begeistert!

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