Weg frei für eine nach­haltige Genossen­schaft

Wir differenzieren uns als nachhaltige Genossenschaft
Was immer Ihr Ziel ist: Wir stehen Ihnen als nachhaltige Genossen­schaft zur Seite. Als in der ganzen Schweiz lokal verwurzelte Bank pflegen wir genossenschaftliche Werte wie Solidarität und Demokratie, denn diese sind in der heutigen schnelllebigen Zeit wichtiger denn je.
Daran messen wir uns:

Anzahl Genossen­schafter­innen und Genossen­schafter

Raiffeisen-Mitglieder mit Anteilscheinen

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Ziel 2021: 1,93 Millionen
Erreicht 2021: 1,96 Millionen
Ziel 2025: ≥ 2,03 Millionen
Auf einen Blick

Unsere Genossenschaft entwickelt sich weiter

Raiffeisen ist und bleibt die Bank, die sich durch ihre genossenschaftliche Struktur, ihre lokale Verankerung und den Nutzen für ihre Kundinnen und Kunden sowie für die Gemeinschaft vor Ort auszeichnet.

Das Geschehen mitbestimmen

Inhaberinnen und Inhaber eines Anteilscheins dürfen zu Recht von sich behaupten, ein Stück Bank zu besitzen. Denn als Mitglied tragen sie die Zukunft ihrer Bank mit und können an der jährlichen Generalversammlung über die Geschäftspolitik und die Ämterbesetzung abstimmen. Auch während der Pandemie war die Mitbestimmung dank elektronischer Abstimmung möglich.

Gemeinschaftlich engagiert

Genossenschafterinnen und Genossenschafter einer Raiffeisenbank haben nicht nur ein Mitbestimmungsrecht, sie sind durch die Verzinsung ihrer Anteilscheine auch am Erfolg ihrer Bank beteiligt und profitieren von attraktiven Mitgliedervorteilen wie Vergünstigungen auf zahlreiche Freizeitangebote in der ganzen Schweiz. 105,6 Millionen Franken und damit 31,6 Millionen mehr als im Vorjahr flossen so 2021 an die Mitglieder und lokale Projekte.

Nachhaltigkeitsaspekte konsequent berücksichtigen

Für Raiffeisen als genossenschaftliche Bankengruppe war Nachhaltigkeit schon immer Teil des Selbstverständnisses. Es ist unser erklärtes Ziel, «Netto-Null» im Betrieb bis 2030 zu erreichen. Als führende Bank für Eigenheim­finanzierung ist es uns auch ein Anliegen, energetische Sanierungen zu fördern und so den CO2-Ausstoss des Schweizer Gebäudeparks zu senken.
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Die Crowdfunding-Plattform lokalhelden.ch von Raiffeisen hat sich in der Schweiz etabliert und wird rege genutzt – am meisten für Sport- und Jugendprojekte.
Manchmal braucht es nicht viel, damit Wünsche wahr werden: Die U18 Floorball Riders im Zürcher Oberland sammelten im Herbst 2021 auf lokalhelden.ch innert kurzer Zeit die wenigen Hundert Franken, die es braucht, damit künftig nicht die Eltern, sondern ein Car die Jungmannschaft an die Auswärtsspiele fährt – nicht nur ökonomisch, sondern auch ökologisch sinnvoll. Substanzielle Beträge kamen in den letzten Jahren auf lokalhelden.ch für Freizeitaktivitäten jeglicher Art zusammen; im Emmental zum Beispiel 75’000 Franken für das Projekt «Pumptrack Konolfingen» – einen Parcours für Skates, Skateboards und Fahrräder. Hilfe zur Selbsthilfe, ganz im Sinne der genossenschaftlichen Werte.

Seit fünf Jahren betreibt Raiffeisen die kostenlose Crowdfunding-Plattform, berät und unterstützt zudem unentgeltlich die «lokalen Helden» beim Lancieren ihrer Vorhaben. Viele Raiffeisenbanken unterstützen zudem Projekte in ihrer Region mit eigenen Spenden. «Die Plattform bringt Menschen zusammen, animiert, selbst etwas anzupacken, und schafft Angebote für Jung und Alt in der Schweiz», sagt Samuel Weibel, Leiter von lokalhelden.ch.

1'700 erfolgreiche Projekte

Von den rund 2’200 eingereichten Projekten waren seit 2016 vier von fünf erfolgreich. Im Januar 2022 hat lokalhelden.ch die Spendenmarke von 30 Millionen Franken geknackt. Das bisher erfolgreichste Projekt, für das Geld auf lokalhelden.ch gesammelt wurde, war «LIBER-Schweiz». 568’000 Franken kamen von 4’200 Unterstützerinnen und Unterstützern für die Schweizer Buchbranche zusammen. Das Projekt ist eines von über 1’700 erfolgreichen Crowd-funding-Aktionen auf der Plattform. Insgesamt haben seit 2016 über 108’000 Personen Geld gespendet. 

Im Einklang mit unseren genossenschaftlichen Werten handeln wir langfristig orientiert und im Interesse künftiger Generationen. Beitritte zu globalen Nachhaltigkeitsinitiativen unterstreichen das Engagement von Raiffeisen beim Klimaschutz.
Nachhaltigkeit ist seit jeher ein Unternehmenswert von Raiffeisen. Der Klimawandel und die Reduzierung von CO2-Emissionen liegen Raiffeisen besonders am Herzen. Als führende Bank für Eigenheimfinanzierung und Kreditgeberin für Unternehmen ist Raiffeisen untrennbar mit dem Klimawandel verbunden. Mit ihrer Partnerschaft mit der Klimastiftung stärkt Raiffeisen bereits seit 2008 die Klimaverträglichkeit von Schweizer KMU und hat dafür bereits über 4,1 Millionen Franken gespendet. Die langjährige Partnerschaft wurde im Jahr 2021 verlängert. Raiffeisen setzt sich aktiv für die Ziele einer klimaneutralen Schweiz und die Energiewende ein.
Beitritt zu globalen Partnerschaften
Im Jahr 2021 hat Raiffeisen die Prinzipien für verantwortliches Bankwesen der Vereinten Nationen (UN) unterzeichnet und damit ein klares Bekenntnis zum Pariser Klimaabkommen abgegeben. Darüber hinaus unterstützen wir die Task Force for Climate Related Financial Disclosures (TCFD), eine internationale Expertenkommission, die Empfehlungen für eine einheitliche Klimaberichterstattung entwickelt hat. Zur Formulierung neuer, umfassenderer Klimaziele und deren Umsetzung im Rahmen unserer Klimastrategie sind wir ferner 2021 der Partnership for Carbon Accounting Financials (PCAF) beigetreten.
Netto-Null im Betrieb bis 2030
Raiffeisen Schweiz erfasst ihre CO2-Emissionen bereits seit Jahren für die Gruppe und legt sie nach anerkannten Standards im Geschäftsbericht der Raiffeisen Gruppe offen. Ab 2021 messen wir in der gesamten Raiffeisen Gruppe die CO2-Emissionen, mit denen wir über die Hypothekarvergabe und andere Finanzierungen in Berührung kommen, nach dem Standard der PCAF. Die neu geschlossenen Partnerschaften nutzt Raiffeisen, um die Integration von Nachhaltigkeit in alle Geschäftsbereiche voranzutreiben und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Christian Hofer, Leiter Corporate Responsibility & Nachhaltigkeit bei Raiffeisen Schweiz, fasst die Bedeutung zusammen: «Der Beitritt zu diesen wichtigen, globalen Initiativen unterstützt unser strategisches Ziel, Netto-Null im Betrieb bis 2030 zu erreichen.»
Woher kommt Gold und wie wurde es produziert? Der im April 2021 neu eingeführte Ansatz zur verantwortungsvollen Beschaffung von Gold ermöglicht eine präzise Rückverfolgung der Herkunft des Goldes. Dafür werden Lieferkettenpartner gewissenhaft ausgewählt und kontinuierlich überprüft. Zudem werden die Umwelt- und Sozialverträglichkeit sowie die Transparenz in der Lieferkette gefördert. Was selbstverständlich klingt, ist längst kein Standard in der Branche. So ist Raiffeisen die erste Schweizer Retailbank mit einem börsengehandelten Fonds, der in verantwortungsbewusst gewonnenes Gold investiert. Transparenz und Engagement für Sozial- und Umweltverträglichkeit sind Teil des genossenschaftlichen Geschäftsmodells von Raiffeisen. Mit dem neuen Ansatz bei der Goldbeschaffung bietet Raiffeisen ihren Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, verantwortungsbewusst in Gold zu investieren.

Adrian Gerny ist fast täglich schon um zwei Uhr morgens auf dem Zürichsee unterwegs. Der Berufsfischer ist stolz auf seinen Berufsstand und schätzt das Bodenständige – auch bei seiner Bank.

15 Uhr, an einem spätherbstlichen Mittwochnachmittag, mitten auf dem Zürichsee: Berufsfischer Adrian Gerny fährt mit dem Boot raus, um die Netze auszuwerfen. Ein paar Fischschuppen kleben noch am Bootskiel und glitzern in der Sonne. Von Egli, Felchen oder Trüschen, die er schon morgens aus dem Wasser gezogen hat. Tatsächlich hat der 33-Jährige schon einen Arbeitstag von zwölf Stunden hinter sich – und Feierabend ist noch lange nicht. «Gleich werde ich die Ware ausliefern», sagt er. Den 40-Kilo-Fang vom Morgen hat er bereits mit zwei Mitarbeitern zu Filets verarbeitet, die später im «Fischer’s Fritz» am Hafen und in weiteren Restaurants am Zürichsee auf den Tisch kommen. Zu Hause geht es dann an E-Mails und Buchhaltung.

«Mir gefällt das Boden­ständige, die Gesprächs­kultur und die Begegnungen auf Augenhöhe.»

Adrian Gerny

Berufsfischer

In der Sommersaison kommen so für Adrian Gerny 80 bis 100 Arbeitsstunden pro Woche zusammen. Ausser am Sonntag steht er täglich gegen zwei Uhr morgens auf und ist dann stundenlang allein auf dem Wasser. «Und das brauche ich auch», sagt er, «das ist meine Zeit, meine Leidenschaft.» Er ist stolz auf seinen Berufsstand. Und darauf, dass die Fischerei auf dem Zürichsee weltweit den strengsten Nachhaltigkeitsanforderungen entspricht: Die Maschengrössen der Netze werden so gewählt, dass der Fisch sicher ein- bis zweimal gelaicht hat, bevor er – korpulent genug – hängen bleiben kann.
Als engagierter Jungunternehmer fühlt sich Adrian Gerny, der neu auch Genossenschafter ist, von der Raiffeisenbank ernst genommen. «Ich bin ein einfacher Büezer», sagt Adrian Gerny, «nicht mehr und nicht weniger. Deswegen gefällt mir das Bodenständige bei der Raiffeisen, die Gesprächskultur und die Begegnungen auf Augenhöhe.»
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Das Potenzial der Raiffeisen Gruppe für Innovationen ist enorm. Die «Innovationsplattform» hat 2021 eine Vielzahl von Innovationen und Ideen zutage gebracht.
Das Potenzial für Innovationen der Raiffeisen Gruppe ist gross – nicht zuletzt, weil die 219 eigenständigen Raiffeisenbanken viele lokale Projekte und Ideen umsetzen. Um die Innovationen aus der Gruppe ins Scheinwerferlicht zu rücken, wurde die Innovationsplattform ins Leben gerufen. Alle Raiffeisenbanken können dort spannende Ideen oder bereits umgesetzte Projekte erfassen. In einer ersten Kampagne wurden von den Raiffeisenbanken über 150 Projekte eingereicht. Die besten wurden ausgezeichnet – unter anderem die neue Kontoeröffnung der Raiffeisenbank Rigi. Über die Innovationsplattform sollen auch in Zukunft Innovationen aus der Gruppe, also von Raiffeisenbanken und Raiffeisen Schweiz, aufgezeigt und gemeinsam entwickelt werden. So können Ideen, Projekte und auch Learnings in der Gruppe einfach multipliziert werden. Damit wird es möglich, sich verstärkt zu vernetzen und so einfacher Lösungen zu finden oder Erprobtes für alle zur Verfügung zu stellen – lokal, regional und digital.

In den nächsten Jahren werden über weitere gezielte Innovationskampagnen neue Ideen entwickelt. Ebenfalls werden umgesetzte Innovationen im Rahmen von Best-Practice-Workshops vertieft und die Banken haben die Möglichkeit, diese für ihre Raiffeisenbank zu übernehmen. «Wir sind überzeugt, dass wir unser Innovationspotenzial und unsere Innovationsfähigkeit Schritt für Schritt ausbauen und so Mehrwert schaffen werden», sagt Projektleiter Stefan Jeker.

 

«Wir sind überzeugt, dass wir unser Innovations­potenzial ausbauen und Mehrwert schaffen werden.»

Stefan Jeker

Leiter Innovations­management bei Raiffeisen Schweiz

Raiffeisen Schweiz war mit bisher sechs städtischen Niederlassungen im direkten Kundengeschäft aktiv. Das ändert sich nun. Die Niederlassungen werden schrittweise bis voraussichtlich im Jahr 2023 verselbstständigt.

«Fäärimaa. Und Bankbesitzer.» Damit informiert derzeit die Niederlassung Basel ihre Kundinnen und Kunden über die Verselbstständigung und die Möglichkeit, Mitglied und somit Mitbesitzerin oder Mitbesitzer der neuen Raiffeisenbank zu werden. Genossenschafterinnen und Genossenschafter der künftigen Raiffeisenbank Basel erhalten ein Mitbestimmungsrecht an der jährlichen Generalversammlung, werden durch die Verzinsung ihrer Genossenschaftsanteilscheine am Erfolg ihrer Raiffeisenbank beteiligt und können von Vorteilen profitieren.
Basel ist eine von sechs Niederlassungen, mit denen Raiffeisen Schweiz selbst im Bankgeschäft aktiv ist. Zurückzuführen ist dies auf die Strategie zwischen 1999 und 2016, wonach raiffeisenlose, urbane Gebiete erschlossen wurden.
Diese Niederlassungen werden nun schrittweise verselbstständigt und damit in eigene Genossenschaften überführt. Los ging es im Januar 2022 mit Thalwil und Bern, Winterthur und St.Gallen folgen voraussichtlich im Sommer 2022, Basel und Zürich sind voraussichtlich Anfang 2023 an der Reihe.
Die Verselbstständigungen stärken den genossenschaftlichen Gedanken, und die Raiffeisen Gruppe entwickelt sich weiter: Jede Raiffeisenbank ist eine Genossenschaft.
Um die geteilte Mobilität voranzubringen, spannt Mobility mit Raiffeisen zusammen. Die Raiffeisenbanken haben neu die Möglichkeit, Elektroautos direkt vor ihrer Türe zu platzieren.
Zwei Unternehmen – ein Ziel. Mobility und Raiffeisen wollen einen nachhaltigen Nutzen für die Bevölkerung schaffen. Dafür spannen die beiden grossen Genossenschaften zusammen. Dank der Kooperation können die 219 Raiffeisenbanken elektrisch betriebene Fahrzeuge vom grössten Carsharing-Anbieter der Schweiz direkt vor ihren Geschäftsstellen installieren.
Die Raiffeisenbank Freiburg-Ost gehört zu den Pionierinnen der neuen Kooperation: Seit Januar 2021 steht vor der Bank ein E-Fahrzeug. «Diese Partnerschaft ist im Sinne unserer genossenschaftlichen Grundsätze. Wir können einen nachhaltigen, direkten Mehrwert für unsere Region leisten», sagt Nathalie Sahli, Vorsitzende der Bankleitung. Mitglieder von Raiffeisen sowie Mitarbeitende erhalten Vergünstigungen auf Test- und Jahresabos von Mobility.

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