Weg frei für schnelles und einfaches Banking

Wir standardisieren und digitalisieren unsere Prozesse
Was immer Ihr Ziel ist: Wir möchten es Ihnen einfach machen. Wir standardisieren und digitalisieren unsere Prozesse und verbessern die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe. Davon profitieren unsere Kundinnen und Kunden.
Daran messen wir uns:

Cost-Income-Ratio

Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag. Es gilt: Je niedriger, umso kosteneffizienter.

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Ziel 2021: 61,0%
Erreicht 2021: 56,0%
Ziel 2025: < 58,0%
Auf einen Blick

Wir handeln schnell,
effizient und agil

Banking soll schnell und einfach funktionieren. Darauf richtet Raiffeisen ihre Prozesse und Arbeitsmethoden aus.

Pionierleistung

Jahrzehntelang diente der Libor als Berechnungsgrundlage für den Zinssatz von Hypothekarkrediten. Per 1. Januar 2022 hat er ausgedient und wurde durch den Saron ersetzt. Raiffeisen hat die Umstellung frühzeitig eingeleitet und Pionierarbeit in der Branche geleistet. Als erste nationale Schweizer Retailbank konnte Raiffeisen ihren Kundinnen und Kunden bereits ab April 2020 eine Saron-Hypothek als transparentes und flexibles Nachfolgeprodukt anbieten.

Effiziente digitale Kollaboration

Mit dem «Digital Workplace 2.0» stellen wir den Übergang in eine neue, immer digitalere Arbeitswelt sicher. Der Arbeitsplatz bei Raiffeisen Schweiz wird mit modernen Tools und Zusammenarbeitsmodellen optimiert. Das ermöglicht selbstorganisierte, effiziente Arbeitsweisen und erhöht die digitale Vernetzung innerhalb der Organisation und mit unseren Kundinnen und Kunden.

Agile Arbeitsmethoden

In unserem schnelllebigen Arbeitsumfeld wird langfristige Planung immer schwieriger. Unsere Mitarbeitenden setzen deshalb in der Produktentwicklung und Projektarbeit immer mehr auf agile Arbeitsmethoden. So können wir schnell auf veränderte Umstände und Kundenbedürfnisse reagieren und unsere Prozesse und Lösungen unkompliziert darauf ausrichten.
Raiffeisen will aufwändige und komplexe Abläufe noch stärker standardisieren und automatisieren. Davon profitieren vor allem die Kundinnen und Kunden: Für ihre Beratung bleibt mehr Zeit.
Ein Konto eröffnen, Wertschriften kaufen oder eine Hypothek abschliessen: Sobald eine Kundin die Bank verlässt oder ein Kunde im E-Banking einen Auftrag erteilt, startet im Hintergrund die Bankmaschinerie mit unzähligen kleineren und grösseren Prozessschritten. Viele dieser Prozesse sind an komplexe regulatorische Vorgaben gebunden und werden im Zuge der Digitalisierung immer vielschichtiger.
Einfache Prozesse, mehr Zeit für die Kundinnen und Kunden
Raiffeisen hat es sich zum Ziel gesetzt, ihre Prozesse bis 2025 noch stärker zu standardisieren und zu automatisieren. Dadurch reduzieren wir die Komplexität und die Raiffeisenbanken gewinnen Zeit, welche sie in das Wesentliche investieren können: ihre Kundinnen und Kunden.
Kontinuierliche Verbesserungen

Um Prozesse auf die Kundenbedürfnisse auszurichten, hat Raiffeisen im vergangenen Jahr fünf Basisprozesse mit Unterstützung von Mitarbeitenden aus den Raiffeisenbanken analysiert. Dazu gehören beispielsweise der Hypothekarkreditprozess für Privat- und Firmenkunden oder der Kundeneröffnungsprozess. Insgesamt wurden so über 100 Massnahmen definiert, um die Prozesse und Abläufe zu verbessern. Einige Massnahmen konnten bereits 2021 umgesetzt werden. Zum Beispiel wurden für die Verwaltung von Vollmachten im Hintergrund Abläufe vereinfacht, sodass die Beraterinnen und Berater effizienter werden. Kleine Veränderung – grosse Wirkung. Weitere Massnahmen werden laufend bis 2025 umgesetzt. Zudem führt Raiffeisen in den nächsten Jahren weitere Prozessanalysen durch, damit unsere Kundinnen und Kunden auch in Zukunft von einem schnellen und einfachen Banking profitieren können

Die Umsetzung der Gruppenstrategie und die Transformation erfordern von Raiffeisen Schweiz eine kontinuierliche Optimierung der Prozesse. Dank neuen Strukturen können die Raiffeisenbanken noch besser in ihrer wichtigsten Aufgabe unterstützt werden: der Beratung ihrer Kundinnen und Kunden.
Die Gruppenstrategie gemeinsam mit den Raiffeisenbanken erfolgreich umsetzen und die Transformation der Raiffeisen Gruppe vorantreiben – das sind wichtige Aufgaben, die Raiffeisen Schweiz in den nächsten Jahren zu erfüllen hat. Gleichzeitig soll sie ihre operative Leistungsfähigkeit nachhaltig sichern und ausbauen. All dies erfordert eine enge Verzahnung von operativer Steuerung und strategischer Transformation. Zur Unterstützung dieser Herausforderungen hat Raiffeisen Schweiz im Jahr 2021 ihre Organisation weiterentwickelt.
Neues Departement «Firmenkunden, Treasury & Markets»
Neu sind alle direkten Kundenaktivitäten von Raiffeisen Schweiz im Departement «Firmenkunden, Treasury & Markets» gebündelt. Die Zusammenlegung des Firmenkundengeschäfts mit der Tresorerie und dem Handel bietet unseren Firmenkunden den Zugang zu einer breiten Produktpalette aus einer Geschäftseinheit, womit sie von Beratung und Betreuung aus einer Hand sowie kurzen Entscheidungswegen profitieren.
Neues Departement «Operating Services»
Im Dezember 2021 startete das Departement «Operating Services». Dieses soll die Stärken des heutigen erfolgreichen Betriebsmodells mit den verschiedenen strategischen Initiativen verbinden und die Transformation von Raiffeisen vorantreiben. Es ist neben der Adaption der Gruppenstrategie auf das operative Geschäft auch für die Prozessoptimierung innerhalb der Gruppe zuständig.
Anpassungen im Departement «IT»

Das Departement «IT» fokussiert sich stärker auf IT-Kernaufgaben und -Herausforderungen. Es trägt damit unter anderem den zentralen Herausforderungen rund um das Thema IT- und Cybersecurity Rechnung.

Mit dieser neuen Organisation kann Raiffeisen Schweiz für die Raiffeisenbanken schnellere und einfachere Prozesse ermöglichen. Davon profitieren letztendlich alle Raiffeisen-Kundinnen und -Kunden. 

Wer bei der Raiffeisenbank Rigi Kundin oder Kunde wird, soll es so unkompliziert wie möglich haben. Auf Initiative der Mitarbeitenden wurde der Prozess der Kontoeröffnung vereinfacht und beschleunigt. Marlies Nussbaumer hat es gefallen.
Handgestoppte zehn Minuten hat ihr Aufenthalt in der Raiffeisen-Geschäftsstelle Schwyz gedauert, schon ist Marlies Nussbaumer wieder an der frischen Luft. Soeben hat sie am Schalter ein Konto eröffnet. «Ich habe meinen Pass zum Scannen hingehalten, ein paar Fragen beantwortet, auf dem Tablet weitere Angaben eingetippt und eine digitale Unterschrift hinterlassen – das war’s auch schon», berichtet sie. Dass sie jetzt bereits ein Mäppli mit der IBAN-Nummer und dem Passwort für den E-Banking-Zugriff in der Hand hält, findet sie «enorm praktisch».

«Pass hinhalten, ein paar Fragen beantworten und digital unterschreiben – das war's auch schon.»

Marlies Nussbaumer

Raiffeisenkundin

Die Frührentnerin aus Oberägeri im Kanton Zug kann sich gut daran erinnern, welch ein Prozedere eine Kontoeröffnung früher war. Einst hat sie eine Banklehre gemacht und anschliessend ein paar Jahre bei Raiffeisen am Schalter und in der Wertschriftenberatung gearbeitet, bevor es sie in die Versicherungsbranche zog. 30 Jahre seien seither vergangen. «Doch als Kundin bin ich der Raiffeisenbank aus Überzeugung treu geblieben», sagt Marlies Nussbaumer. Die Geschäftsstelle Unterägeri der Raiffeisenbank Region Sattel-Ägerital ist ihre angestammte Bank. In Schwyz habe sie ein zusätzliches Konto eröffnet, um die liquiden Mittel der Familie auf zwei Banken verteilen und damit doppelt vom Einlegerschutz profitieren zu können.

Positiv überrascht
Vor Ort begrüsst und betreut worden ist sie von Privatkundenberaterin Marianne Kneubühl. «Mit dem neuen Vorgehen bei der Kontoeröffnung haben wir schon einige Kundinnen und Kunden positiv überrascht», sagt die Beraterin. «Genau das wollten wir erreichen.» Ein wenig Stolz schwingt bei ihren Ausführungen mit, denn der vereinfachte Ablauf ist das Resultat einer Initiative von Mitarbeitenden aus der Region, die bei der Entwicklung auch mitgearbeitet haben. Der Erfolg hat Schule gemacht: Weitere Raiffeisenbanken wollen die in der Region Rigi gemachten Erfahrungen nutzen und den eigenen Kontoeröffnungsprozess entsprechend anpassen.
Separate Beratung
Welche Art von Kundenbeziehung wünscht sich Marlies Nussbaumer für die nächste Zeit? Sie, die selbst ja ebenfalls als Kundenberaterin tätig war, hat dazu eine klare Vorstellung: «Ich möchte gelegentlich über neue Anlagemöglichkeiten informiert werden», sagt sie, «am liebsten telefonisch.» Bei Raiffeisen habe sie Gewissheit, dass sie bei Bedarf auch persönlich in der Geschäftsstelle beraten werde – bei einer Grossbank wäre sie sich da in Anbetracht ihrer Vermögenslage nicht so sicher. «Für meine Bedürfnisse und Ansprüche ist die Raiffeisen ideal», sagt sie.

Tatsächlich sieht der neue Kontoeröffnungsprozess einen ersten, zeitnahen Folgetermin vor. «Basierend auf den Angaben, die wir heute erfasst haben, werden wir uns bei der nächsten Begegnung mit Frau Nussbaumer ganz der Kundenberatung widmen können», erläutert Marianne Kneubühl. Bis dahin bleibt der Kundin genügend Zeit, ihrem liebsten Hobby nachzugehen: der Fotografie.

In der Schweiz wird jede fünfte Hypothek von Raiffeisen vergeben. Um den Weg zum Eigenheim für unsere Kundinnen und Kunden noch einfacher zu gestalten, verbessern wir schrittweise bis 2025 unseren Hypothekarprozess.
Im Jahr 2021 hat Raiffeisen insgesamt rund 40’000 Hypotheken für Eigenheime vergeben. Der Traum vom Eigenheim beginnt für unsere Kundinnen und Kunden meist mit einem Beratungsgespräch in ihrer Raiffeisenbank vor Ort. Bis zur finalen Unterschrift des Kreditantrages vergeht jedoch oft etwas Zeit. Auf dem Weg zur Hypothek müssen Kundenangaben kontrolliert, regulatorische Vorgaben überprüft und Tragbarkeitsberechnungen durchgeführt werden, bis der Kreditantrag bewilligt werden kann. Diesen Prozess haben wir im vergangenen Jahr intensiv geprüft und festgestellt: Es gibt noch Potenzial, insbesondere weil viele Prozessschritte nach wie vor manuell durchgeführt werden müssen.
Schnell und hybrid zum Kredit

Damit unsere Kundinnen und Kunden schneller eine Antwort erhalten, werden wir daher im Rahmen der Strategie «Raiffeisen 2025» wesentliche Teile des Hypothekarkreditprozesses automatisieren und standardisieren. Durch die automatische Verarbeitung und Bewilligung der Kreditanträge können die Raiffeisenbanken ihren Aufwand erheblich reduzieren. Ziel ist es, in Zukunft rund zwei Drittel aller Kreditanträge automatisch abzuwickeln, sodass Kundinnen und Kunden in der Regel bei Vorlegung aller relevanten Unterlagen innerhalb von einem Tag Bescheid von ihrer Raiffeisenbank erhalten. Gleichzeitig bauen wir unser digitales Angebot aus und schaffen mit dem Kundenerlebnisportal in Zukunft die Möglichkeit, Hypotheken von der Beratung bis zum Abschluss online abzuwickeln. Kundinnen und Kunden profitieren von einem hybriden Ansatz, der die persönliche Beratung vor Ort ideal mit digitalen Lösungen kombiniert

Um die Arbeitsabläufe möglichst schnell und unkompliziert zu gestalten, setzt Raiffeisen seit Frühling 2021 auf die Cloud-Services von Microsoft. Mit diesem Schritt strebt Raiffeisen einen gruppenweiten Standard für Kommunikation und Kollaboration an. Davon profitieren sowohl Mitarbeitende als auch Kundinnen und Kunden. So gehört zum Beispiel das E-Mail-Pingpong mit zig Versionen eines Dokuments der Vergangenheit an. Es können alle jederzeit und von überallher am gleichen Dokument arbeiten. Auch in der Kundeninteraktion eröffnen sich in absehbarer Zeit neue Möglichkeiten. 

Das Beratungsgespräch zur Hypothek von zu Hause aus via Videotelefonie führen oder in der Mittagspause eine Frage zur 3. Säule via Chat klären? Auch das wird künftig möglich sein und für mehr Flexibilität und Komfort sorgen. Und auch die Datensicherheit ist gewährleistet. Sämtliche Daten werden ausschliesslich in Rechenzentren von Microsoft in der Schweiz gespeichert und verschlüsselt. Dem sicheren Austausch unter den Mitarbeitenden und dem Beratungsgespräch vom Sofa aus steht also nichts im Weg.

 
Im letzten Jahr haben die rund 1,65 Millionen E-Banking-Nutzerinnen und -Nutzer neue Zugangsdaten erhalten und haben so Zugriff auf die neue zentrale Authentisierungs­infrastruktur. Wo vorher für Apps und E-Banking verschiedene Benutzernamen und Passwörter eingegeben werden mussten, gibt es nun einen einzigen Zugang: für das E-Banking, das Member-Plus-Konto, die Vermögensverwaltungs-App Rio und weitere. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch ein Schritt in die Zukunft. Ab Ende 2022 wird das neue Kundenerlebnisportal die E-Banking-Plattform schrittweise ablösen und bis 2025 alle digitalen Leistungen von Raiffeisen an einem Ort vereinen.

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Wir verbinden Menschen und schaffen ein einzigartiges Kundenerlebnis. Deshalb investieren wir in den Ausbau unserer digitalen Kanäle.
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Wir entwickeln uns weiter zur Lösungsanbieterin, damit unsere Kundinnen und Kunden ihre Träume realisieren können.
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Wir richten unsere Leistungen konsequent auf die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden aus.